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BetreuerBuero Bamberg

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Betreuerbüro Bamberg
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Mein Selbstverständnis nebst Grundprinzipien und wofür ich mit meiner Tätigkeit stehe
Eine von mir geführte rechtliche Betreuung beginnt mit der Erstellung eines Betreuungsplans. Hier werden kurz-, mittel- und  langfristige Ziele festgehalten. Das Wohl und der Wille des Betreuten stehen dabei im Vordergrund. Das Leben des Betreuten soll nach eigenen Wünschen und Vorstellungen gestaltet, verbessert oder stabilisiert werden. Voraussetzung dafür ist ein vertrauensvoller und persönlicher Kontakt zwischen Betreuer und Betreutem.

Falls sich mein Betreuter in einer Pflegeeinrichtung befindet und gewisse Verfügungen (Patientenverfügung, Betreuungsverfügung, Sterbeverfügung usw.) nicht vorhanden sind, halte ich Kontakt zum Pflegepersonal, damit ich die Bedürfnisse des Betreuten stets im Blick habe. Lassen sich diese dennoch nicht feststellen, erkundige ich mich bei nahestehenden Personen über die Wünsche des Betreuten.

In manchen krankheitsbedingten Situationen können Menschen keinen freien Willen mehr äußern, weshalb ich hierbei genau prüfe, was ich im Rahmen der persönlichen und rechtlichen Möglichkeiten für meinen Betreuten tun kann. Ich stehe mit meinem Handeln für ein Menschenbild ein, das meinen  Betreuten ein Leben in Würde ermöglicht. Ich orientiere mich an der Lebensgeschichte sowie an den Bedürfnissen und Wünschen meines  Betreuten. Ich betrachte meine Betreuung als Begleitung und Unterstützung im Rahmen des vom Gericht erteilten Auftrages und der geltenden Gesetze.
Ich als rechtlicher Betreuer habe das Wohl und den Willen unserer Betreuten im Blick. Der Wille oder Wunsch des Betreuten ist mein Auftrag. Mein oberstes Ziel ist deshalb, nach der Devise „so viel Betreuung wie nötig, so wenig wie möglich“, die Wünsche des von mir betreuten Menschen zu respektieren, sowie seine Selbständigkeit und Eigenverantwortung bestmöglich zu erhalten, zu stärken oder gar wiederherzustellen. Durch enge Zusammenarbeit innerhalb meines Netzwerkes aus sozialen, medizinischen, psychiatrischen und juristischen Instanzen wird eine optimale und individuelle Betreuung bei höchstmöglicher Berücksichtigung von Wunsch und Wille des Betreuten angestrebt.
Gute Ergebnisse entstehen im Miteinander: mit Gerichten, Ärztinnen/Ärzten, Einrichtungen und Angehörigen.
  • Respektvoll: Wertschätzung für Rollen und Perspektiven aller Beteiligten.
  • Strukturiert: Klare Absprachen, feste Ansprechpartner, verlässliche Erreichbarkeit.
  • Lösungsorientiert: Fokus auf praktikable Schritte und tragfähige Entscheidungen.

Kommunikation ist transparent, sachlich und immer auf das Wohl der betreuten Person ausgerichtet.

Personenbezogene Daten werden nur auf rechtlicher Grundlage erhoben, verarbeitet und geschützt. Technische und organisatorische Maßnahmen (z. B. passwortgeschützte Systeme, Rechtekonzepte, revisionssichere Aktenführung) sichern Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit.
Weitergaben erfolgen ausschließlich, wenn sie erforderlich und legitim sind. Umfang und Zweck werden dokumentiert und sind nachvollziehbar.
Jede Entscheidung wird begründet und schriftlich festgehalten. Wesentliche Schritte werden so dokumentiert, dass sie für Dritte nachvollziehbar sind. Regelmäßige Berichte an das Gericht und geordnete Akten gewährleisten Nachweisbarkeit und Qualitätssicherung.
Transparenz schafft Vertrauen und ermöglicht konstruktive Rückmeldungen.
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